Was Sie an Förderungen bekommen!

Grundsteuerbefreiung

Was wird befreit?

  •         Neubauten von Eigenheimen, Wohnungen und Wohnheimen sowie
  •          Aufbauten bestehender Bauten, wenn hiedurch eine neue Wohnung geschaffen wird

Wie wird befreit?

Die Grundsteuerbefreiung wird auf schriftlichen Antrag gewährt. Der Antrag ist innerhalb von sechs Monaten ab Datum der Ausstellung des Einheitswert- und Grundsteuermessbescheides einzubringen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  •            Zweitschrift der Erklärung zur Feststellung des Einheitswertes bebauter Grundstücke (beim Finanzamt erhältlich) sowie
  •          Zusicherung der Wohnbauförderung bzw. die Bestätigung der Förderbarkeit (ob die Voraussetzung für die Wohnbauförderung gegeben ist, wird über Antrag bei der Landesregierung festgestellt – Ansuchen um Feststellung der Förderbarkeit können innerhalb von 12 Monaten ab Erteilung der Baufreigabe oder Baubewilligung bei der Landesregierung eingebracht werden)

Befreiungsdauer?

  •         Bei rechtzeitiger Antragstellung (innerhalb von 6 Monaten ab Datum der Ausstellung des Einheitswert- und Grundsteuermessbescheid) bei der Gemeinde – maximal 15 Jahre
  •          Der Befreiungszeitraum beginnt mit dem Kalenderjahr (01.01.), mit dem der Einheitswert- und Grundsteuermessbescheid des Finanzamtes für das abgeschlossene Bauvorhaben wirksam wird
  •          Bei verspätete Antragstellung (später als 6 Monate nach Ausstellung des Einheitswert- und Grundsteuermessbescheides) kann die Grundsteuerbefreiung nur mit Wirksamkeit von dem auf die Einbringung des Antrages nächstfolgenden 01. Jänner für die restliche Dauer des Befreiungszeitraumes gewährt werden
  •          Wird die Zusicherung der Wohnbauförderung widerrufen oder das Förderungsdarlehen gekündigt oder werden die Zinsenzuschüsse eingestellt, so erlischt die Grundsteuerbefreiung mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die genannten Maßnahmen wirksam werden

      Ansuchen für die Grundsteuerbefreiung erhalten Sie im Gemeindeamt!

Heizkostenzuschuss für die Heizperiode 2019/2020

Bedingt durch die gestiegenen Preise für Heizmittel und Brennstoffe haben die Konsumenten für die Beheizung von Wohnräumen wesentlich höhere Aufwendungen zu tätigen. Diese Entwicklung trifft einkommensschwache Haushalte mit besonderer Härte. Der Heizkostenzuschuss wird unabhängig von der Art der verwendeten Brennstoffe gewährt, sofern nachstehende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Hauptwohnsitz im Burgenland – Stichtag 16.09.2019 
  • Bezug eines monatlichen Einkommens bis zur Höhe des Nettobetrages des jeweils geltenden ASVG – Ausgleichszulagenrichtsatzes sowie dem Bgld. Mindestsicherungsgesetzes

Nettobetrag des Ausgleichszulagenrichtsatzes 2019 

  • für alleinstehende Personen: € 885,00,–
  • für alleinstehende PensionistInnen (mit mindestens 360 Beitragsmonate): € 995,00,–
  • für Ehepaare/Lebensgemeinschaften: € 1.328,00,–
  • pro Kind: € 170,– 
  • für jede weitere Person im Haushalt: € 443,–

Als derartige Einkommen sind – mit Ausnahme des Pflegegeldes, der Wohn- und Familienbeihilfe – anzusehen: 

  • Einkommen aus unselbständiger und selbständiger Tätigkeit; 
  • Bezug einer Pension; 
  • Bezug von Kinderbetreuungsgeld, wenn dieses die Höhe des Nettobetrages des jeweils geltenden ASVG-Ausgleichszulagenrichtsatzes nicht übersteigt;
  • Bezug von Sozialhilfe/Bedarfsorientierte Mindestsicherung in Form einer Dauergeldleistung zur Sicherung des Lebensbedarfes;
  • Bezug einer Arbeitslosenunterstützung oder Notstandshilfe, wenn diese monatlich (= Tagsatz x 30) die Höhe des Nettobetrages des jeweils geltenden ASVG- Ausgleichszulagenrichtsatzes nicht übersteigen, oder
  • Lehrlingsentschädigung

In der Heizperiode 2019/20 wird ein einmaliger Betrag von € 165,- gewährt.

Anträge können unter Vorlage eines Einkommensnachweises im Zeitraum 16. September 2019 bis 31. Dezember 2019 beim Gemeindeamt der Hauptwohnsitzgemeinde gestellt werden.

Arbeitnehmerveranlagung

Für die Arbeitnehmerveranlagung (L1) stehen jedem die Möglichkeit des Papierantrages bzw. die elektronische Beantragung zur Verfügung. Für das Ausfüllen stellt das Bundesministerium für Finanzen jährlich ein Steuersparbuch sowie die elektronischen Anträge zum Ausfüllen und Ausdrucken zur Verfügung. Das Steuerbuch enthält wissenswerte Informationen wie zu den Werbungskosten und den Sonderausgaben, zum Ablauf, und vieles mehr. Falls Sie noch andere Einkünfte beziehen (z.B. Einkünfte auf Honorarbasis neben dem Angestelltenverhältnis), dann verwenden Sie bitte das Formular E1 Einkommensteuererklärung. Für weitere Fragen steht Ihnen Ihr Finanzamt gerne zur Verfügung. Das Formular finden Sie hier.

Familien- und Kinderförderung

Der Gemeinderat Tschanigraben hat die Familien- und Kinderförderung beschlossen.

Mit  Beginn des Schuljahres 2006/2007 erhalten Eltern für jeden Volksschulanfänger € 150,00 und für jeden Hauptschulanfänger € 200,00. Bei der Geburt eines Kindes erhalten  Eltern ab Jahresbeginn 2007 € 100,00. Förderungsvoraussetzung ist der ordentliche Wohnsitz des Kindes in Tschanigraben.

In weiterer Folge wurde seitens der Gemeinde Tschanigraben in der Sitzung am 14.12.2007 die Studienförderung eingeführt. Alle Studenten mit Hauptwohnsitz in Tschanigraben erhalten die Hälfte für das sogenannte Semesterticket ersetzt.

Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung vom 16.12.2009 die Mobilitätsförderung. Jugendliche im Alter 14 bis 25 , welche ihren Hauptwohnsitz in Tschanigraben haben erhalten ab 01.01.2010  gegen Vorlage von Belege von Taxi- oder Buskosten monatlich einen Maximalbetrag von € 15,00 ersetzt.

Wohnbauförderung

Die Wohnbauförderung ist eine soziale Einrichtung, deren Ziel und Aufgabe es ist, den Sozial- und Einkommensschwächeren die Möglichkeit zu eröffnen, ihren dringenden Wohnbedarf abzudecken. In den Genuss einer Förderung können daher grundsätzlich nur sogenannte “begünstigte Personen” kommen.

Sämtliche Informationen, Richtlinien und Voraussetzungen über die Bgld. Wohnbauförderung finden sie hier.

Pflegegeld

Mehr als 390.000 Menschen in Österreich brauchen ständig Pflege. Alle Informationen über Voraussetzung für den Anspruch und die Beurteilung des Pflegebedarfs sowie die Kontaktadresse finden Sie hier.

Familienbeihilfe

  • Eltern, die österreichische Staatsbürger sind,
  • einen Wohnsitz oder ihren ständigen Aufenthalt in Österreich haben
  • und deren Mittelpunkt der Lebensinteressen im Bundesgebiet liegt, steht unabhängig von ihrer Beschäftigung oder ihrem Einkommen die Familienbeihilfe zu.

Kein Anspruch auf die Familienbeihilfe besteht allerdings für Kinder, die sich ständig, also nicht nur vorübergehend zu Berufsausbildungszwecken, im Ausland aufhalten.

Die Kinder, für die die Familienbeihilfe bezogen werden soll, müssen im gemeinsamen Haushalt mit den Eltern leben; sind die Kinder aus dem Haushalt der Eltern bereits ausgeschieden, ist es zumindest erforderlich, dass die Eltern überwiegend den Unterhalt für sie bestreiten.

Alle Formulare (FBH: Beih1; Erhöhte FBH: Beih3; Schulfahrtbeihilfe: Beih85; Fahrtenbeihilfe Lehrlinge: Beih94) finden Sie hier.

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